Garten-Träume

 


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Ableger (Absenker) - Vermehrungsmethode, bei der Triebe, die mit der Mutterpflanze noch verbunden sind, durch Absenken in die Erde dazu gebracht werden, Wurzeln zu bilden. Sammelbegriff für vegetativ vermehrte Pflanzen. Man kann Ausläufer, Kindel durch Abmoosen oder Teilen hervorgegangene Pflanzen dazuzählen.

Anhäufen - Das Anhäufen von Erde um eine Pflanze, z. B. Bleichsellerie, Rosen, Kartoffeln, Erbsen oder Bohnen: entweder um die Stämme (von Porree oder Sellerie) zu bleichen oder um zu verhindern, daß z. B. Rosen oder Kartoffeln Frost bekommen oder daß Erbsen oder Bohnen vom Wind zu Boden gedrückt werden.

Abhärten - Behutsames Anpassen der Pflanze an veränderte Temperatur- und Lichtverhältnisse. Wird auch Akklimatisieren genannt.

Ätherische Öle - In der Regel wohl- und stark- riechende, leicht flüchtige Stoffe, die in Drüsenzellen oder mikroskopisch kleinen Ölbehältern angereichert werden.

Akarizid - Spezielles Mittel, das Milben(zum Beispiel Spinnmilben/ rote Spinne) abtötet

Algen - Niedere Pflanzen, die sich bei feuchtem und hellem Stand auch auf Tontöpfen niederlassen und einen grün- schmierigen Belag bilden. Er wird am besten durch abbürsten unter fließendem Wasser entfernt.

Alkalisch - Bedeutet soviel wie basisch oder laugenhaft im Gegensatz zu säurehaltig oder sauer. In der Pflanzenpflege ist ein Substrat (Erde) alkalisch, wenn es besonders kalkhaltig ist und einen pH-Wert von über 7 aufweist.

Alkaloide - Stickstoffhaltige Pflanzenstoffe, die einen Einfluß auf das menschliche Nervensystem ausüben. Beispiele alkaloidhaltiger Pflanzen: Brugmansia / Datura sowie alle Nachtschattengewächse. Alkaloide können häufig bereits schon in sehr kleinen Dosen tödlich wirken.

Ampelpflanzen - Pflanzen mit überhängenden oder kriechenden Trieben, die in einem hängenden Gefäß besonders attraktiv aussehen.

Art - Bezeichnung für einen Teil des botanischen Namens einer Pflanze , der in der Regel etwas über Aussehen, Eigenschaften oder Herkunft aussagen kann. Beispiel: Chrysanthemum frutescens. Hier bedeutet frutescens, daß es sich um eine halbstrauchige Chrysantheme handelt (lateinisch: frutescens = halbstrauchig). Zu einer Art(species) gehören Pflanzen, die in ihren wesentlichen Merkmalen übereinstimmen.

Assimilation - Assimilieren = angleichen, anpassen. Im botanischen Sinne ist damit die Umwandlung körperfremder Stoffe in körpereigene Substanzen gemeint. Bei der Kohlendioxidassimilation (Photosynthese) zum Beispiel baut die Pflanze Zucke auf.

Ausblühungen - Ablagerungen von Kalk und Düngesalzen auf der Außenwand des Tontopfes. Sie entstehen durch Gießen mit kalkhaltigem Wasser oder durch allzu häufiges Düngen. Ausblühungen entfernt man mit Essigwasser und einer Wurzelbürste.

Ausdünnen - Nach der Keimung stehen die Sämlinge meist so dicht, daß man sie ausdünnen muß. Man zupft die schwächsten heraus, damit die kräftigen Sämlinge mehr Platz zum wachsen bekommen.

Auslese - Begriff aus der Pflanzenzüchtung, auch Selektion genannt. Hierbei werden Pflanzen ausgeschieden, die nicht die Eigenschaften aufweisen, die man sich als Züchtungsziel gesetzt hatte. Auslese findet aber auch in der Natur statt.

Ausputzen - Regelmäßiges Entfernen abgestorbener Pflanzenteile, um möglichen Pilzbefall zu vermindern.

Ausräumen - Umquartieren nicht frostharter Pflanzen vom Überwinterungsplatz ins Freie. Wegen Nachtfrostgefahr am besten erst nach den Eisheiligen ausräumen.

Australflora - Charakteristische Pflanzenwelt des australischen Kontinents. Typische Vertreter sind viele Myrthengewächse wie Callistemon, Eucalyptus, Leptospermum.

Austrieb - Entstehung neuer Triebe. Anzeichen dafür, daß die Vegetation wieder in Gang kommt, zum Beispiel nach der lichtarmen Saison.

Auswaschung - Das Ausschwemmen wasserlöslicher Bestandteile eines Düngers oder Substanzen wie Kalk durch Regen oder Gießwasser in tiefere Erdschichten oder aus dem Pflanzgefäß.

Automatische Bewässerung - Verschiedene Systeme, mit denen man Pflanzen bewässern kann, wenn man abwesend ist. Wird auch Langzeit- oder Urlaubsbewässerung genannt.

Anzuchtbeet - Gartenbereich, in dem Jungpflanzen, besonders Zierpflanzen, verschult werden. Reservebeete dienen einem ähnlichen Zweck. In ihnen werden Pflanzen "auf Vorrat" gehalten, die nicht unmittelbar benötigt werden. Herbstastern kann man so "in Reserve" halten und erst kurz vor der Blüte dorthin umpflanzen, wo sie blühen sollen.

Ackerkrume - Die oberste Schicht des Bodens, aus abgebröckelten, sehr kleinen Stückchen Mutterboden.

Auslaugen - Das Ausspülen von Nährstoffen aus dem Boden aufgrund übermäßigen Regens oder Gießens. In täglich gegossenen Töpfen verliert das Substrat rasch seine Nährstoffe und muß regelmäßig mit festem oder flüssigem Dünger angereichert werden.

Arttypisch - sind Sämlinge, die die typischen Merkmale der Elternpflanzen nach der Aufzucht aus Samen behalten.

Auge - Knospe, meist von einer Knolle (z. B. einer Kartoffel), aus der ein neuer Trieb herauswächst. Als "Auge" bezeichnet man auch den Mittelteil einer Blüte, der sich durch andere Farben vom Randteil unterscheidet. Eine noch nicht entwickelte Triebknospe an einem Stengel oder einer Knolle.

Ausknipsen - Entfernen der Sproßspitzen, um das seitliche Wachstum und die Bildung von Blütenknospen zu fördern. Während der Wachstumsperiode die Pflanzen- bzw. Triebspitze entfernen, damit mehr Triebe gebildet werden und die Pflanze buschiger wächst

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